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Aktuelles

"Hui! Wäller?" - "Allemol!"

Mit dem Westerwälder Gruß heißen wir Sie herzlich auf unserer Homepage willkommen. Mit dieser wollen wir Ihnen unsere Kirchengemeinde ein wenig näher bringen und uns vorstellen. Unsere knapp 6.000 Gemeindeglieder verteilen sich auf vier Pfarrbezirke. Jeder Pfarrbezirk hat eine Kirche, einen Pfarrer und Räumlichkeiten für Veranstaltungen. Folgende Orte gehören zu den Pfarrbezirken:
Pfarrbezirk I:   Bad Marienberg (Stadt) und Zinhain
Pfarrbezirk II:  Fehl-Ritzhausen, Stockhausen-Illfurth, Bad Marienberg                                 - Eichenstruth, Bad Marienberg - Langenbach und                                       Großseifen
Pfarrbezirk III: Höhn, Dreisbach und Hahn
Pfarrbezirk IV:  Hof, Nisterau und die Seniorenheime in Bad                                               Marienberg.

 

 

Aktuelles aus der Gemeinde

Kirchen setzen in Bad Marienberg leuchtendes Zeichen für Menschlichkeit

Viele, sehr viele sind dem Aufruf des Wäller Bündnisses für Menschlichkeit und Toleranz gefolgt: nach Bad Marienberg, wo rund 2000 Menschen eine lebendige Willkommenskultur für Flüchtlinge im Westerwald gefordert haben. Auch die evangelischen Dekanate Bad Marienberg und Selters nahmen mit Pfarrern, Mitarbeitern und Ehrenamtlichen an der Kundgebung teil. Und sie sorgten gemeinsam mit ihren katholischen Geschwistern für einen besonders eindrücklichen Moment: In seiner Rede rief der Bad Marienberger Pfarrer Oliver Salzmann zu einer Schweigeminute für diejenigen auf, die auf der Flucht ihr Leben verloren haben. Währenddessen entzündeten die Teilnehmer Hunderte Kerzen, die die Katholiken und Protestanten zuvor verteilt hatten.
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Das Friedenslicht war ein hell leuchtendes Ausrufezeichen für das, was die zahlreichen Rednerinnen und Redner an diesem Abend immer wieder betonten: Der Westerwald ist ein weltoffenes, tolerantes Fleckchen und wird auch die rund 1500 Flüchtlinge willkommen heißen, die im naheliegenden ehemaligen Truppenübungsplatz Stegskopf mittelfristig untergebracht werden sollen. „Wir werden die Situation gut bewältigen und die Bedenken ernst nehmen. Wir brauchen das gute Miteinander – und nicht das Schüren von Ängsten“, unterstrich die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
Pfarrer Oliver Salzmann griff den Gedanken in seiner bewegenden Rede auf: Für ihn ist es entscheidend, im Gespräch zu bleiben, aber dennoch klare Linien zu ziehen: „Politische Debatten müssen in diesem Kontext sicherlich erlaubt sein. Aber über die Frage, wie wir uns als Christen den Flüchtlingen gegenüber zu verhalten haben, die bei uns Schutz und Hilfe suchen, kann und darf es keine Diskussion geben.“ Auch die Bibel findet oft eindeutige Worte, wenn vom Miteinander der Einheimischen und Fremden die Rede ist. Salzmann zitierte Verse aus dem 3. Buch Mose, die auffordern, den Fremden im eigenen Land „nicht zu bedrücken“, sondern ihn „wie sich selbst zu lieben“: „Ich wünschte, noch mehr Menschen würden sich diese Zeilen zu Herzen nehmen und wären erfüllt vom Mitleid und der Barmherzigkeit, mit der auch Jesus auf die Not des Einzelnen blickt“, sagte Salzmann und betonte, dass es niemals dem Geiste Christi entspricht, Notleidenden mit Ablehnung zu begegnen. „Denjenigen, von denen Gewalt und Hass ausgeht, aber auch der gesamten Öffentlichkeit im Westerwald, werden wir als Kirche mit Worten der Barmherzigkeit und Menschenliebe in den Ohren liegen.“

Was am Ende des beeindruckenden Abends in Bad Marienberg bleibt, sind wichtige Worte und viele Signale, die zeigen, das sich Herzenswärme selbst im kalten Wäller Wind ausbreiten kann. „Im Matthäus-Evangelium sagt Jesus Christus: ,Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.’“, sagte der Stellvertretende Dekan des Dekanats Selters, Wilfried Steinke, am Rande der Demonstration. „Dieser Satz beinhaltet für mich die Verpflichtung, sich für die einzusetzen, die in unserem Land Schutz suchen. Und er bedeutet für mich, dazu beizutragen, dass Fremde bei uns Heimat finden. Eine Heimat, in der sie sich nicht nur willkommen, sondern geschützt und geborgen fühlen.“
Peter Bongard, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Dekanat Selters

Protestkundgebung und Mahnwache

Bad Marienberg ist eine weltoffene Stadt, der Westerwald ist ein toleranter Landstrich. Hier leben Menschen unterschiedlichster Kulturen, Herkünfte oder Lebensweisen in Respekt und Toleranz friedlich zusammen. Damit das so bleibt, gehen wir auf die Straße gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung von Minderheiten.
Wir treten ein für die Freiheit jedes Einzelnen, die Gleichheit und die Solidarität, unabhängig unserer politischen Vorstellungen und Zielen. Wir Westerwälder stellen uns der Herausforderung die Menschen, die zu uns flüchten menschenwürdig unterzubringen und die, die bei uns bleiben dürfen zu integrieren. So haben wir es seit 1945 mit allen Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen zu uns gekommen sind, getan. Wir nehmen es nicht widerspruchslos hin, wenn Extreme und sogenannte Patrioten, unter dem Deckmantel der besorgten Bürger, ihre unchristlichen und rechtsextremen Parolen verbreiten. Wir werden nicht schweigen. Extremistisches und menschenverachtendes Gedankengut dürfen in unserer Heimat keinen Fuß fassen. Deshalb gehen wir auf die Straße, deshalb zeigen wir unser Gesicht! Wir sind der Westerwald!


Wir rufen auf zu einer Protestkundgebung und Mahnwache am Donnerstag, den 22. Oktober 2015 18:00 Uhr Bad Marienberg, Marktplatz.


Ablauf:
Begrüßung und Rede Sabine Willwacher, Stadtbürgermeisterin
Rede Achim Schwickert, Landrat des Westerwaldkreises
Rede Uwe Wallbrecher IG Metall Betzdorf für die Gewerkschaften
Rede Pfarrer Oliver Salzmann, ev. Kirchengemeinde
Rede Pfarrer Winfried Roth, kath. Kirchengemeinde

ErstunterzeichnerInnen:
Sabine Willwacher, Bürgermeisterin der Stadt Bad Marienberg
Jürgen Schmidt, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Marienberg
Achim Schwickert, Landrat des Westerwaldkreises
Gabi Weber, MdB, Deutscher Gewerkschaftsbund, Region Koblenz
Pfarrer Winfried Roth, Katholische Kirchengemeinde Hachenburg
Pfarrer Oliver Salzmann, Evangelische Kirchengemeinde Bad Marienberg
Andreas Giehl, Erich Buchner, Barbara Hombach, Kai Enners, Werbegemeinschaft Bad Marienberg
Dekan Martin Fries, Evangelisches Dekanat Bad Marienberg
Wiegand Otterbach, Vorsitzender der Bezirksversammlung, Bezirks Westerwald des Bistums Limburg
Wilfried Kehr, Diakonie Westerwald
Frank Keßler-Weiß, Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn
Detlef Gösel, DRK (Haus für Jugend und Familienhilfe)
Eva Ehrlich-Lingens, Projekt „Willkommenskultur“ der Verbandsgemeinde Bad Marienberg
Dr. Andreas Nick, MdB, CDU –Kreisverband Westerwald
Hendrik Hering, MdL, SPD – Kreisverband Westerwald
Stephan Bach, Erster Kreisvorsitzender der FWG Westerwald
Sarah Westfeld, Bündnis90/Die Grünen Bad Marienberg
Thomas Roth, FDP Kreisverband Westerwald

Den Aufruf unterstützen:
Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, SPD-Kreisverband Altenkirchen;
Dr. Kai Müller, CDU-Kreistagsfraktion,
Tanja Machalet, MdL, SPD-Kreistagsfraktion Westerwald;
Gabi Wieland, MdL;
Ralf Seekatz, MdL;
Erwin Rüddel, MdB,
Dr. Peter Enders, MdL;
Michael Wäschebach, MdL;
Michael Wagner, CDU-Kreistagsfraktion Altenkirchen;
Dr. Josef Rosenbauer, CDU-Kreisverband Altenkirchen;
Karin Donath, Bündnis90/Die Grünen Kreisverband Altenkirchen;
Anna Neuhoff, MdL;
Manfred Müller Bündnis90/Die Grünen Westerwald;
Martin Klein, Die Linke und Linksfraktion Westerwald;
Peter Klöckner, Bürgermeister der VG Hachenburg;
Edmund Schaaf, Bürgermeister der VG Montabaur;
Gerrit Müller, Bürgermeister der VG Rennerod;
Bernd Brato, Bürgermeister von Stadt und VG Betzdorf;
Gerhard Loos, Bürgermeister der VG Westerburg;
Michael Ortseifen, Bürgermeister der VG Wirges;
Hejo Höfer, Bürgermeister von Stadt und VG Altenkirchen;
Bernd Becker DGB-Kreisverband Altenkirchen;
Helmut Glöckner, DGB-Kreisverband Westerwald;
Walter Strunk, Ortsbürgermeister Daaden;
Stadtratsfraktion:Gruppe Stein/Die LINKE Herdorf

Offizielle Eröffnung Kleiderladen

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Am 15.09.2015 wurde "MittenDRIN - Kleiderladen und mehr" offiziell durch Wilfried Kehr vom Diakonischen Werk im Westerwaldkreis eröffnet und mit einem Segensgebet von Pfarrer Salzmann unter Gottes Segen gestellt. Zahlreiche Vertreter aus der Badestadt und darüber hinaus waren gekommen, um ihre Glückwünsche dem Träger und den ehrenamtlichen MitarbeiterInnen zur Ladeneröffnung zu überbringen. 

Bild: Fotostudio Röder-Moldenhauer

Lions unterstützen Kleiderladen

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Frau Dr. Schmidt-Bovendeert vom Lions Club Bad Marienberg und Pfarrer Salzmann bei der Eröffnung von "MittenDRIN - Kleiderladen und mehr". Der Lions Club unterstützte die Ausstattung des Ladens mit einer großzügigen Spende. Herzlichen Dank!

Bild: Fotostudio Röder-Moldenhauer

  

Ökumenischer Gottesdienst mit "LiChörchen" in der evangelischen Kirche in Höhn

Am Sonntag, den 15.11.2015, um 18 Uhr, findet in der evangelischen Kirche in Höhn ein ökumenischer Gottesdienst statt. Gestaltet wird der Gottesdienst von Gemeindereferent Bernhard Hamacher und Pfarrer Maic Zimmermann. Die musikalische Gestaltung übernimmt das "LiChörchen". Das "LiChörchen" ist ein Zusammenschluss von 10 Sängerinnen und Sängern plus Pianisten. Bei der Auswahl der Literatur hat sich das "LiChörchen" überwiegend auf Pop und Musicaltitel eingeschworen. Die katholische und die evangelische Kirchengemeinde in Höhn freuen sich auf Ihr Kommen. Herzliche Einladung zu diesem ganz besonderen Gottesdienst!!!

 

Achtung Baustelle

Liebe Gottesdienstbesucher,
wie sie sehen und sicherlich auch schon wissen, wird die Außenanlage an unserer Bad Marienberger Kirche erneuert. Die Kirchenmauer wird saniert, die Außentreppen und Teile der Wege werden erneuert und die Kirche erhält einen barrierefreien Eingang.

Dies alles ist mit erheblichen Umständen und Bauarbeiten verbunden und wir hoffen, dass die Baumaßnahmen bis zum Ende des Jahres abgeschlossen werden können.
Die Bauarbeiter sind bemüht einen möglichst sicheren Zugang zur Kirche zu den Gottesdienstzeiten zu gewährleisten. Trotzdem möchten wir sie bitten während der Bauphase besonders aufmerksam zu sein um Unfälle zu vermeiden.
Wir bedanken uns für ihr Verständnis und freuen uns schon heute auf das fertige Gelände.

Wir brauchen Sie...

… für unser Projekt „MittenDRIN – Kleiderladen und mehr“. Am 1. September 2015 soll er in der Bismarckstr. 39 in Bad Marienberg seine Türen öffnen. In diesem Geschäft sollen gespendete Kleidungsstücke, Babyausstattung (einschl. Kinderwagen, Spielsachen etc.) preisgünstig abgegeben werden. Außerdem soll Raum für Begegnungen und Gespräche sein. Einkaufen kann dort jeder! Bedürftige mit einer Kundenkarte zahlen jedoch einen reduzierten Preis. Damit der Laden von montags bis samstags von 9.00 – 12.00 Uhr und montags bis freitags von 14.00 – 17.00 Uhr geöffnet sein kann, benötigen wir viele ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Freude am Umgang mit Menschen, Verkauf, Auspreisen, Sortieren und Dekorieren haben. 

Bei Interesse an der Mitarbeit oder für Kleiderspenden, die ab sofort entgegen genommen werden, wenden Sie sich an:
Herrn Michael Schwarzer, Tel.: 0 26 61 / 93 97 43
Diakonisches Werk im Westerwaldkreis, Tel.: 0 26 63 / 94 30 12
Pfarrer Oliver Salzmann, Tel.: 0 26 61 / 53 81

Das nächste Planungstreffen für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie an der Mitarbeit Interessierte ist am 23. September 2015 um 17.00 Uhr in der Bismarckstr. 39 in Bad Marienberg. Wir freuen uns auf Sie!