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Aktuelles

"Hui! Wäller?" - "Allemol!"

Mit dem Westerwälder Gruß heißen wir Sie herzlich auf unserer Homepage willkommen. Mit dieser wollen wir Ihnen unsere Kirchengemeinde ein wenig näher bringen und uns vorstellen. Unsere knapp 6.000 Gemeindeglieder verteilen sich auf vier Pfarrbezirke. Jeder Pfarrbezirk hat eine Kirche, einen Pfarrer und Räumlichkeiten für Veranstaltungen. Folgende Orte gehören zu den Pfarrbezirken:
Pfarrbezirk I:   Bad Marienberg (Stadt) und Zinhain
Pfarrbezirk II:  Fehl-Ritzhausen, Stockhausen-Illfurth, Bad Marienberg                                 - Eichenstruth, Bad Marienberg - Langenbach und                                       Großseifen
Pfarrbezirk III: Höhn, Dreisbach und Hahn
Pfarrbezirk IV:  Hof, Nisterau und die Seniorenheime in Bad                                               Marienberg.

 

 

Aktuelles aus der Gemeinde

Gottesdienst zum Sonntag Judica (29.03.2020) in der evangelischen Kirche Hof

Jetzt in der Krise können wir den Blick heben zur Quelle von Hoffnung und Zuversicht, damit unser Herz nicht schrumpft und unsere Seele sich nicht ängstlich versteckt. Der Gottesdienst in Hof will dazu einen Beitrag leisten.

https://youtu.be/arGw6y67bKw

Lieder und Psalm:
EGPlus 32, 1-4
EG 724
EG 638, 1-3
EG 97, 1-6
EG 409, 1-8

 

Gebet

Neuer evangelischer Pfarrer in Hof

Pfarrer Karl Jacobi hat am 1. März den Pfarramtsbezirk Hof und Nisterau, der, knapp 6.000 Mitglieder zählenden, Kirchengemeinde Bad Marienberg, übernommen. „Ich freue mich darauf, in der Gemeinde vorhandene Traditionen aufzunehmen und modern zu prägen“, sagt er. Viel neuere Musik in der Verkündigung, mediengestützte Präsentationen mit Flipchart und Beamer und zielgruppenorientierte Gottesdienste für Jüngere, Ältere, Jugend oder Familien wünscht sich der 57-jährige Pfarrer.

Karl Jacobi ist seit 1. März neuer evangelischer Pfarrer in Hof und Nisterau. Foto: Sabine Hammann-Gonschorek

Hof/Bad Marienberg. Noch muss Karl Jacobi natürlich viele dieser Pläne vertagen, bis die Einschränkungen der Corona-Pandemie vorbei sind. In den vergangenen eineinhalb Jahren war Jacobi als Vakanzvertreter in verschiedenen Evangelischen Gemeinden des Dekanats Westerwald tätig. Er lebt im Pfarrhaus in Neunkirchen, zusammen mit Ehefrau Anja Jacobi, die seit Oktober 2018 Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Neunkirchen ist. „Der Westerwald hat ganz viele Vorteile. Kinder wachsen in den Dörfern in vielen guten Strukturen auf und die Menschen hier haben doch einen weiten Blick für das, was in der Welt vorgeht“, sagt Jacobi.

Selbst ist das Pfarrerehepaar weit gereist. Nach dem Studium in Heidelberg, Mainz, Marburg und Frankfurt am Main ging Karl Jacobi mit Ehefrau Anja 1994 für ein Jahr in eine farbige Gemeinde nach Südafrika. Zurückgekehrt wurde er 1995 in Königsberg bei Gießen ordiniert. 1998 trat er, gemeinsam mit seiner Frau, schon einmal eine Stelle im Westerwald, nämlich in Neuhäusel, an. 2003 wollte das Pfarrerehepaar nochmals eine Auslandserfahrung machen und leitete bis 2009 die Evangelische Gemeinde in Teheran. Von 2009 bis 2014 arbeiteten die Jacobis in Seckmauern im Odenwald, bevor sie 2014 in die Evangelische Gemeinde nach Addis Abeba wechselten und 2018 zurück in den Westerwald kamen.

„Längerfristige Projekte lassen sich leider nicht in einer Vakanzvertretung realisieren, das kann man nur mit der eigenen Gemeinde machen und Hof ist genau die richtige Gemeinde für mich“, sagt der Pfarrer. Dabei reizt ihn vor allem die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den anderen Pfarrern der großen Bad Marienberger Gemeinde, Pfarrer Oliver Salzmann, Pfarrer Maic Zimmermann und Pfarrer Peter Wagner. Mit diesen zusammen hat Jacobi gerade für die Corona-Krise ein wöchentliches Gottesdienstangebot auf You Tube „kirchenvideo“ auf den Weg gebracht. Der Gottesdienst, der für den vergangenen Sonntag aufgezeichnet wurde, konnte über 1300 Teilnehmer verzeichnen.

Besonders freut sich der Pfarrer auch auf die Zusammenarbeit mit dem CVJM, der in Hof eine lebendige Jugendarbeit macht. „Über den CVJM werden viele junge Leute erreicht, das war ein starkes Argument für Hof“, sagt der fünffache Vater. Aber auch für alle anderen Gruppen innerhalb der Gemeinde und Menschen darüber hinaus möchte der Pfarrer da sein: „Jesus kennenlernen ist ein Gewinn. Das soll die Richtschnur für die erste Zeit sein. Ich glaube, dass eine evangelische Gemeinde viel zu bieten hat, sie soll auch Leute ansprechen, die lange nichts mit Gemeinde zu tun hatten.“ (shg)

ökumenisches Glockenläuten jeden Abend um 19.30 Uhr

In Abstimmung mit den den katholischen Bistümern Mainz und Limburg und unserer Landeskirche der EKHN läuten jeden Abend von 19.30 - 19.35 Uhr die Kirchenglocken. Sie sollen ein hörbares Zeichen der christlichen Gemeinschaft, ein gegenseitiger Trost und eine Ermutigung sein, die die Kirchen in die Gesellschaft hineintragen. Alle sind außerdem eingeladen, in dieser Zeit auch eine Kerze ins Fenster zu stellen.

 

Gottesdienst online

Liebe Gemeinde,
die vier Pfarrer Ihrer Kirchengemeinde haben zusammen mit Organist Wolfram Strunk in der Marmer Kirche den Gottesdienst für Lätare (22.03.2020) aufgenommen.
Unter dem folgenden Link können Sie den Gottesdienst mitfeiern und somit mit anderen Gemeindegliedern verbunden sein. Wir wünschen Ihnen Gottes Segen und viel Kraft für die Zeit die vor uns liegt.

https://youtu.be/rcz53o7EZRI


 

Trotz allem miteinander verbunden

Liebe Gemeinde!
Pandemie!
Das öffentliche Leben wird eingeschränkt. Angst und Verunsicherung greifen um sich. Selbst Gottesdienste werden abgesagt, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und gesundheitlich vorbelastete Menschen zu schützen.
Gerade in diesen Zeiten gilt es jedoch, aneinander zu denken. Miteinander verbunden zu sein!
Sich getragen zu wissen von unserem Gott!

Deshalb möchten wir Mut machen, verbunden zu sein, miteinander und mit Gott.

Verbunden
Mitten in der Corona-Pandemie
Worte der Zuversicht lesen!
Mitten in der Angst 
Mut und Trost gewinnen!
Mitten in der Zeit der Isolation
auch ohne Gottesdienst  miteinander verbunden sein!

WANN und WIE?
Mitten in der Woche, jeden Mittwoch, von 19.00 – 19.05 Uhr:
- zuhause einen Psalm lesen, der Ihnen wichtig ist,
- das vertraute Vaterunser beten,
- sich von Gott Kraft schenken lassen  in dieser Zeit!

Die  Vaterunser-Glocken unserer Kirchen sollen uns daran erinnern und dabei begleiten.
Und vielleicht läutet auch die ein- oder andere Glocke eines Dorfes – oder Stadtteils!
Gott segne und schütze uns alle!

Ihre
evangelische Kirchengemeinde Bad Marienberg

 

Hier eine kleine Hilfe für die Andacht:

Verbunden

Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Psalm 91 nach EG+ 171 (oder ein anderer Psalm)
Wer unter dem Schutz des Höchsten wohnt,
wer im Schatten des Gewaltigen übernachtet-
der sagt wie ich über den HERRN:
„Meine Zuflucht ist er und meine Burg,
mein Gott, ihm will ich vertrauen!“
Ja, er rettet dich vor dem Netz des Jägers,
vor dem Verderben  bringenden Pfeilspitzen.
Er breitet seine Schwingen aus über dir.
Unter seinen Flügeln findest du Schutz.
Wie ein Schild schützt dich seine Treue,
wie eine Schutzmauer umgibt sie dich.
Du musst keine Angst mehr haben:
weder vor den Gefahren, die in der Nacht drohen-
noch vor den Pfeilen, die am Tag daherfliegen.
Du brauchst dich nicht zu fürchten:
weder vor der Pest, die sich heimlich ausbreitet-
noch vor den Seuchen, die offen wüten.
Ja, du sagst wie ich: „Der HERR ist meine Zuflucht!“
Beim Höchsten hast du ein Versteck gefunden.
Denn er wird seinen Engeln befehlen,
dich zu beschützen, wohin du auch gehst.

Gebet
Lieber Gott,
es ist eine eigenartige Zeit:
ein kleines Virus verändert die Welt,
verändert auch mein ganzes Leben.
Vieles, was selbstverständlich gewesen ist,
geht plötzlich nicht mehr:
ein Treffen mit Freunden,
eine unbeschwerte Umarmung,
selbst ein Kuss kann zur Gefahr werden.
Es wird mir bewusst, wie verwundbar
und klein wir Menschen doch sind!
Das macht mir Angst! Daher bitte ich dich: Hilf mir, damit mich die Angst nicht übermannt!
Lass mich auf dich und deinen Sohn vertrauen, der gesagt hat: „In der Welt habt ihr Angst. Aber seid getrost: Ich habe die Welt überwunden.“
So lass mich Leben in der Zeit der Pandemie: mit klarem  und besonnenem Blick für das, was ich tun kann; mit Hoffnung und Mut gegen die Angst; im Vertrauen auf dich, verbunden mit dir und meinen Mitmenschen. Amen

Vaterunser

Segen nach EG+ 204:
Gott sei uns Schutz und Schirm vor allem Argen.
Gott sei uns Stärke und Hilfe zu allem Guten.
Gott begleite uns auf allen Wegen.
Amen. 

Keine Gottesdienste

Aufgrund der aktuellen Entwicklung werden, mindestens bis nach den Osterferien, keine Gottesdienste in unseren Kirchen stattfinden! 


Fernseh- und Rundfunkgottesdienste können in dieser Zeit eine Alternative sein. Aber auch vieles mehr.

 Glaubenspraxis zu Hause

Tatsächlich lässt sich auch evangelische Glaubenspraxis zur Not auch im Privaten umsetzen. Im Grunde reicht dazu die Bibel oder auch das Gesangbuch. Im hinteren Teil  enthält es auch viele Gebete, die helfen können, eine ganz einfache Andacht auch zuhause zu gestalten.

 Funk und Fernsehen

Ein Klassiker sind Gottesdienste im Radio oder Fernsehen. So bieten das Erste, das ZDF und andere Sender regelmäßig Fernseh-Gottesdienste. Im Radio sind Rundfunkandachten zu hören, aber auch längere Morgenfeiern.

 Aktuell: Online feiern

Natürlich lässt sich Gottesdienst heute auch Online per Smatphone, Tablet oder PC feiern. Hier wird auf  Online-Gemeinschaften und Glaubens-Apps verwiesen. Ein Überlick über Angebote und Impulse lässt sich im Internet bei der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) finden. Sie nennt ihr Angebot "Kirche von zuhause":  www.ekd.de/kirchevonzuhause.