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Aktuelles

"Hui! Wäller?" - "Allemol!"

Mit dem Westerwälder Gruß heißen wir Sie herzlich auf unserer Homepage willkommen. Mit dieser wollen wir Ihnen unsere Kirchengemeinde ein wenig näher bringen und uns vorstellen. Unsere knapp 6.000 Gemeindeglieder verteilen sich auf vier Pfarrbezirke. Jeder Pfarrbezirk hat eine Kirche, einen Pfarrer und Räumlichkeiten für Veranstaltungen. Folgende Orte gehören zu den Pfarrbezirken:
Pfarrbezirk I:   Bad Marienberg (Stadt) und Zinhain
Pfarrbezirk II:  Fehl-Ritzhausen, Stockhausen-Illfurth, Bad Marienberg                                 - Eichenstruth, Bad Marienberg - Langenbach und                                       Großseifen
Pfarrbezirk III: Höhn, Dreisbach und Hahn
Pfarrbezirk IV:  Hof, Nisterau und die Seniorenheime in Bad                                               Marienberg.

 

 

Aktuelles aus der Gemeinde

Konzertlesung Samuel Harfst & Samuel Koch

am 19. Februar 2017 um 18.00 Uhr in der ev. Kirche Bad Marienberg

Samuel Koch, der vor sechs Jahren bei "Wetten, dass ..?!" verunglückte, ließt aus einem brandneuen Buch "Rolle vorwärts". Samuel Harfst mit Band präsentiert Lieder aus seinem neusten Album "Chronik einer Liebe". Und die beiden erzählen was sie verbindet. Ein Abend, an dem keiner ist wie der andere: Abende voller Tiefgang und Humor, wo Musik auf Wort trifft. Wo Worte mit Gefühl zu gefühlter Lebensfreude werden.

„Chronik einer Liebe“ ist mehr als nur ein Album, es ist eine Geschichte. Sie erzählt von Aufbruch und der Liebe zum Moment aber auch von Tod und dem damit verbunden Kampf um die Hoffnung. Zwölf eingängige Kompositionen führen den Hörer auf eine Reise die nicht immer nach Plan verlief und so Höhen und Tiefen kennt.

„Hätte ich von Anfang an gewusst, dass ich so lange fast vollständig gelähmt verbringen muss, ich wäre durchgedreht." Aber Samuel Koch stellt auch fest: „Ich habe auch viele Stunden erlebt, die schön und glücklich waren und die mir gezeigt haben, dass es sich öfter lohnt zu leben, als man denkt." Zwischen diesen beiden Polen bewegt sich Samuel Koch mit scheinbar endloser Energie und unerschütterlichem Humor nun also rollend statt Saltos schlagend durchs Leben, absolviert ein Schauspielstudium "ohne Körper", lernt gefühlt die Hälfte der deutschen Bevölkerung kennen und erlebt dabei Überraschendes und Schockierendes, Absurdes und Seligmachendes.  "Ich habe jeden Tag Gründe zum Lachen, tiefgehende Gespräche, lohnende Herausforderungen. Ich bekomme und gebe hoffentlich viel Liebe. Den negativen Dingen, die ebenfalls täglich da sind, gestehe ich einfach nicht viel Wichtigkeit zu. Nicht zuletzt durch das Schauspielstudium habe ich gelernt, mich darauf zu konzentrieren: „Was kann ich?“ statt ständig zu fragen: „Was kann ich nicht?“  „Vielleicht heilt mich Gott ja doch noch, still und leise in der Nacht. Das stelle ich mir manchmal vor: Wie ich die Beine über die Bettkante schwinge und einfach aufstehe, und wie Gott und ich uns verschmitzt anlächeln.“

Ab sofort erhalten Sie Tickets zum Preis von 18,00 € bei:
Buchhandlung Millé, Bismarckstraße 10, 56470 Bad Marienberg, Telefon: 02661 91170
Buchhandlung Schmitt, Wilhelmstraße 32, 57627 Hachenburg, Telefon: 02662 5627
„Marktplatz 8 – Geschenke und mehr“, Marktplatz 8, 56457 Westerburg, Telefon: 02663  9680310
und online unter: www.samuelharfst.de/Konzertlesung

Veranstalter: Ev. Kirchengemeinde Bad Marienberg und Kulturring e.V. Bad Marienberg

Katrin Reinert verknüpft Glaube und Leistungssport

Am Sonntag, den 13. November 2016 wird um 18.00 Uhr die ehemalige Ruderin des Deutschlandachters Katrin Reinert bei der „Thomasmesse“ in der Ev. Kirche Bad Marienberg zu Gast sein. In dem Gottesdienst mit viel Musik und unterschiedlichen Stationen (Tee-Oase, Klagemauer, Salben & Segnen, Abendmahl u. a.) wird Reinert von ihrem Leben, Glauben und dem Leistungssport berichten. 2006 wurde sie Junioren-Weltmeisterin im Zweier ohne Steuerfrau. 2008 gelang ihr der Sprung in den deutschen Frauenachter, mit dem sie auch an den Olympischen Spielen 2008 in Peking teilnahm. 2014 belegte sie den dritten Platz bei den Europameisterschaften im Achter. Nachdem der Frauenachter die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio verpasste hat sie ihre internationale Ruder-Karriere beendet. Nun konzentriert sie sich auf den Beruf und stellt sich den dortigen Herausforderungen. 

Die „Thomasmesse“ hat ihren Namen vom heiligen Thomas, dem Jünger, der an der Auferstehung Jesu zweifelte, bis er den Finger in die Wunde des Messias gelegt hatte. Entstanden ist sie in Helsinki in einer lutherischen Gemeinde. Der Gottesdienst richtet sich an alle, die den Glauben nicht aufgegeben haben und nach neuen Ausdruckmöglichkeiten suchen.

Ökumenisch- musikalischer Gottesdienst

„Gut, dass wir einander haben!“ Unter diesem Motto laden wir herzlich ein zu einem ökumenisch- musikalischen Gottesdienst, am Sonntag, den 30.10.2016, um 18 Uhr, in die evangelische Kirche in Höhn. Gestaltet wird dieser Gottesdienst von Gemeindereferent Bernhard Hamacher und Pfarrer Maic Zimmermann, gemeinsam mit der Schüler- Lehrer Band der Wilhelm- Albrecht Schule aus Höhn.

„Gut, dass wir einander haben!“ Dieser Satz gilt für das fruchtbare Miteinander der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden in Höhn, er gilt aber auch für die gute und wertvolle Zusammenarbeit mit den Kindern, Lehrern und Eltern der Wilhelm- Albrecht- Schule. Hier werden im Jahresverlauf ganz besondere, lebendige und fröhliche Gottesdienste miteinander gefeiert, werden Kinder getauft oder auf die Kommunion und Konfirmation vorbereitet, werden aber auch schwere und steinige Lebensabschnitte miteinander angenommen und gestaltet.  

„Gut, dass wir einander haben!“ Von diesem wertvollen Miteinander wollen wir in diesem musikalischen Gottesdienst singen und erzählen und wollen Gott dafür danken. Die Musik der Schüler- Lehrer Band der Wilhelm- Albrecht Schule wird uns dabei unterstützen und unsere Seelen zum Schwingen bringen. Herzliche Einladung an alle zu diesem besonderen Gottesdiensterlebnis!

Zur Info:

Die Wilhelm- Albrecht- Schule in Höhn ist eine staatlich anerkannte Schule mit den  Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung. In kleinen Gruppen und Klassen von sechs bis acht Schülern werden die Bereiche Kognition, Wahrnehmung, Motorik, Sprache und die soziale und emotionale Entwicklung der Kinder gefördert.

Die Schule schreibt selbst auf ihrer Homepage: „Als Teil der Heinrich-Haus gGmbH und der Josefs-Gesellschaft Köln, der uns als katholischer Träger stützt, ist das christliche Menschenbild für uns enorm wichtig.“ (Quelle: http://www.hh-wilhelm-albrecht-schule.de/ueber-uns/konzept.html)

Den Enkelkindern vom Glauben erzählen

Herzliche Einladung zur Veranstaltung der Evangelischen Erwachsenen Bildung 

„Wo lebt Gott?“. „Warum gibt es Kriege?“… Zwei von vielen Fragen, die Enkelkinder ihren Großeltern stellen.
Gemeinsam Antworten finden, sich darüber austauschen welche Möglichkeiten der religiösen Erziehung es gibt und neue Anregungen mitnehmen, dazu lädt ein Gesprächsnachmittag in der Ev. Kirchengemeinde Bad Marienberg / Pfarrbezirk Fehl-Ritzhausen ein.

Termin:      Mittwoch, 09. März
Zeit:           15.30 Uhr
Ort:            Ev. Kirche Fehl-Ritzhausen
Referent:    Pfarrer i. R. Achim Dautermann

Musikalisches Abendgebet

Der Pfarrbezirk Höhn lädt am Samstag, den 12.03.2016, um 18 Uhr, herzlich  zu einem musikalischen Abendgebet mit dem Chor Psallite in die evangelische Kirche Höhn ein. 

Der Chor Psallite wurde vor mehr als zwanzig Jahren als Projektchor von Jugendlichen anlässlich einer Firmung gegründet. Manche Sängerinnen und Sänger sind schon von Anfang an dabei, andere im Laufe der Jahre dazugekommen. Alle sind mit Spaß am Singen dabei! Als ortsansässiger Chor in Bad Marienberg hat Psallite häufig Auftritte in Gottesdiensten der Pfarrgemeinde, aber auch überregional. Neben Gesängen aus Taizé liegt dem Chor besonders das Neue Geistliche Lied am Herzen. Ein großes Anliegen ist dem Chor das Singen mit der Gemeinde. So sind auch Sie herzlich eingeladen, die Abendgesänge mit Ihrer Stimme zu unterstützen. Herzliche Einladung an alle!!!

Wäller Bündnis zeigt weiter Gesicht

Der kommende Donnerstag steht ganz im Zeichen des bevorstehenden Weihnachtsfests und der Kultur.

Das von allen Parteien, Gewerkschaften und vielen Verbänden getragene "Wäller Bündnis für Menschlichkeit und Toleranz" veranstaltet am Donnerstag, den 10. Dezember 2015 ab 18:00 Uhr in Advents- und Begegnungskonzert auf dem Bad Marienberger. Damit soll ein der Jahreszeit entsprechendes musikalisches und kulturelles Zeichen gegen die wiederholt auftretenden Demos gegen die Flüchtlinge in der heimischen Region gesetzt werden. Vier Bands stellen sich in den Dienst der guten. Die Reaktionen auf die Flüchtlingsaufnahme am Stegskopf ließen in den vergangenen Wochen nicht überall auf eine ausgeprägte Willkommenskultur in unserer Region schließen. Besonders über die sozialen Netzwerke und auf den "pegidaähnlichen Veranstaltungen" wurde ein Bild des Westerwalds gezeichnet, das so nicht ist.

"Dem wollen wir uns mit der Veranstaltung in Bad Marienberg erneut entgegen stellen und zusammen für eine tolerante und weltoffene Gesellschaft eintreten und Flüchtlinge willkommen heißen", sagt Gabi Weber, die für den DGB-Koblenz Mitglied im Bündnis ist. hinaus wird es im neuen Jahr vom Bündnis organisierte Infoveranstaltungen geben, bei denen Experten, aber auch haupt- und ehrenamtliche Beschäftigte aus den Einrichtungen und den Flüchtlingsinitiativen vor Ort für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung stehen werden", ergänzt der CDU-Kreisvorsitzende Dr. Andreas Nick. Hierfür werden sich der Geschäftsführer der CDU Westerwald Harald Orthey und das SPD-Kreisvorstandsmitglied Thomas Mockenhaupt zusammensetzen und ein Konzept vorbereiten", so SPD-Kreisvorsitzender Hendrik Hering.

Am Donnerstag aber sorgen erst einmal heimische Musikgruppen und Bands für ein einzigartige musikalische Umrahmung der Ansprachen der Marmer Pfarrer Oliver Salzmann und Winfried Roth sowie der Lesung der weit über den Westerwald hinaus bekannte Autorin Annegret Held aus Pottum.

Das "Wäller Toleranzorchester" eine Band, die auf Betreiben von Marco Lichtenthäler extra für diesen Abend zusammengestellt wurde, macht den Auftakt. Ein Trio der Pfadfinder Rennerod stimmt zwischen den Beiträgen nachdenkliche Lieder der Pfadfinderbewegung an. Abgerundet wird der Abend dann rockiger. Aus dem Hachenburger Raum spielt die Black Velvet Band auf und aus dem Rhein-Lahn-Kreis kommt mit Corona in the Pipebag eine Band, die 2014 den rheinland-pfälzischen Rockbuster-Newcomercontest gewonnen hat. Das "Wäller Bündnis" bedankt sich herzlich bei allen Bands und Annegret Held, die der guten Sache wegen auf eine Gage verzichten.

Kirchen setzen in Bad Marienberg leuchtendes Zeichen für Menschlichkeit

Viele, sehr viele sind dem Aufruf des Wäller Bündnisses für Menschlichkeit und Toleranz gefolgt: nach Bad Marienberg, wo rund 2000 Menschen eine lebendige Willkommenskultur für Flüchtlinge im Westerwald gefordert haben. Auch die evangelischen Dekanate Bad Marienberg und Selters nahmen mit Pfarrern, Mitarbeitern und Ehrenamtlichen an der Kundgebung teil. Und sie sorgten gemeinsam mit ihren katholischen Geschwistern für einen besonders eindrücklichen Moment: In seiner Rede rief der Bad Marienberger Pfarrer Oliver Salzmann zu einer Schweigeminute für diejenigen auf, die auf der Flucht ihr Leben verloren haben. Währenddessen entzündeten die Teilnehmer Hunderte Kerzen, die die Katholiken und Protestanten zuvor verteilt hatten.
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Das Friedenslicht war ein hell leuchtendes Ausrufezeichen für das, was die zahlreichen Rednerinnen und Redner an diesem Abend immer wieder betonten: Der Westerwald ist ein weltoffenes, tolerantes Fleckchen und wird auch die rund 1500 Flüchtlinge willkommen heißen, die im naheliegenden ehemaligen Truppenübungsplatz Stegskopf mittelfristig untergebracht werden sollen. „Wir werden die Situation gut bewältigen und die Bedenken ernst nehmen. Wir brauchen das gute Miteinander – und nicht das Schüren von Ängsten“, unterstrich die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
Pfarrer Oliver Salzmann griff den Gedanken in seiner bewegenden Rede auf: Für ihn ist es entscheidend, im Gespräch zu bleiben, aber dennoch klare Linien zu ziehen: „Politische Debatten müssen in diesem Kontext sicherlich erlaubt sein. Aber über die Frage, wie wir uns als Christen den Flüchtlingen gegenüber zu verhalten haben, die bei uns Schutz und Hilfe suchen, kann und darf es keine Diskussion geben.“ Auch die Bibel findet oft eindeutige Worte, wenn vom Miteinander der Einheimischen und Fremden die Rede ist. Salzmann zitierte Verse aus dem 3. Buch Mose, die auffordern, den Fremden im eigenen Land „nicht zu bedrücken“, sondern ihn „wie sich selbst zu lieben“: „Ich wünschte, noch mehr Menschen würden sich diese Zeilen zu Herzen nehmen und wären erfüllt vom Mitleid und der Barmherzigkeit, mit der auch Jesus auf die Not des Einzelnen blickt“, sagte Salzmann und betonte, dass es niemals dem Geiste Christi entspricht, Notleidenden mit Ablehnung zu begegnen. „Denjenigen, von denen Gewalt und Hass ausgeht, aber auch der gesamten Öffentlichkeit im Westerwald, werden wir als Kirche mit Worten der Barmherzigkeit und Menschenliebe in den Ohren liegen.“

Was am Ende des beeindruckenden Abends in Bad Marienberg bleibt, sind wichtige Worte und viele Signale, die zeigen, das sich Herzenswärme selbst im kalten Wäller Wind ausbreiten kann. „Im Matthäus-Evangelium sagt Jesus Christus: ,Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.’“, sagte der Stellvertretende Dekan des Dekanats Selters, Wilfried Steinke, am Rande der Demonstration. „Dieser Satz beinhaltet für mich die Verpflichtung, sich für die einzusetzen, die in unserem Land Schutz suchen. Und er bedeutet für mich, dazu beizutragen, dass Fremde bei uns Heimat finden. Eine Heimat, in der sie sich nicht nur willkommen, sondern geschützt und geborgen fühlen.“
Peter Bongard, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Dekanat Selters